Landhausmode

Wer Landhausmode trägt, kann sich sicher sein, aufzufallen, denn die Kleider in diesem Stil sind allemal ein Blickfang – in der Stadt wie auf dem Land. Auch oder gerade auf dem Oktoberfest in München trägt man Tracht – also Landhausmode. Nein, denn Tracht und Landhausmode sind nicht das gleiche. Aber worin liegt der Unterschied? Zum einen ist Tracht eine Kleidung, die nur Volksgruppen in ganz bestimmten Regionen anziehen. Die bayerische Tracht zum Beispiel ist eine andere als die im Schwarzwald und neben der Örtlichkeit spielt auch der soziale Stand eine Rolle. Wer sich auskennt, kann anhand der Tracht erkennen, ob sein Gegenüber eher bürgerlich ist oder als Bauer oder Handwerker arbeitet.

 

Die moderne Form der Tracht

Landhausmode ist hingegen eher so etwas wie das moderne Äquivalent zur Tracht. Das bedeutet, dass sie zwar durchaus in vielen Zügen der Trachtenmode nachempfunden ist, aber nicht an die Volkstümlichkeit und die Tradition der Trachtenmode gebunden ist. Dementsprechend ist Landhausmode sehr vielseitig, was sie wiederum tragbar macht für so ziemlich jede Altersgruppe. Ein weiterer Unterschied zur Tracht ist der Preis, denn die Landhausmode ist um ein vielfaches günstiger als die oft sehr teure Trachtenmode, weil bei der Landhausmode keine alteingesessenen Schnittmuster oder Materialien und traditionellen Details beachtet werden müssen.

 

Vielseitig und schick

Zum „Kleidungsportfolio“ der Landhausmode gehören neben den bekannten trachtenähnlichen Kleidern auch Blusen, Röcke und Accessoires wie Tücher oder Ketten. Man kann zusammenfassend sagen, dass Landhausmode gekonnt die traditionellen Elemente der Tracht mit modernen Komponenten verbindet und so einen Country-Look liefert, der sowohl zu ländlichen Anlässen wie zu traditionellen Festen passt.

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