Landhausmode in Bayern

Trachtenmode trug man lange, bevor sie Einzug hielt in die Modelwelt von heute. Schon vor dem 20. Jahrhundert galt sie als „Alltagskleidung“ der Bevölkerung. Diese Kleidung zeichnete sich durch zwei Eigenschaften aus: spezielle Tragweise und einheitlicher Schnitt. Bereits im 16. Jahrhundert trugen die Menschen eine sogenannte Bürgertracht und seit dem 19. Jahrhundert kennen wir das Dirndl. Ganz aktuell – ob in Bayern oder über die Landesgrenzen hinaus – sind trachtenähnliche Modelle im Landhausstil.

 

Kurze Dirndl, Lederhose und derbe Schuhe

Frauen bevorzugen derzeit die kurzen Dirndl, die weit mehr Bein zeigen als die herkömmlichen langen Versionen, Rüschen an Blusen und am Rock, Röcke per se und Mieder, die die Figur gut in Szene setzen und alles dorthin rücken, wo es sexy aussieht. Bei den Männern steht die Lederhose hoch im Kurs, egal ob lang oder kniekurz. Darüber trägt man(n) Westen, Leinenhemden und Janker. Das Schuhwerk ist bequem und wer sich keine traditionellen Haferlschuhe anschaffen möchte, der kann auch Bergschuhe und Boots anziehen.

Ganz weit vorne auf der must-have-Liste in Sachen Landhausmode steht das Mini-Dirndl, eine extrem kurze und aufreizende Variante des klassischen Dirndls.

 

Accessoires runden den Auftritt ab

Darüber passt am besten eine knallige und auffällige Schürze, gerne auch aus Satin mit einem zarten Schimmer. In Bayern rundet man das Outfit ab, indem man noch entsprechende Accessoires verwendet. Für Herren heißt das Hut mit Gamsbart und Halstuch, Frauen sollten zum Halsband oder zur Kette mit Herz oder Edelweiß-Anhänger greifen. Auch das Bettelarmband macht sich gut am Handgelenk der Dirndlträgerin.

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