Landhausmode zur Hochzeit

Was für Städter zwar recht ungewöhnlich ist, ist für Leute aus ländlichen Gegenden allerdings nicht selten selbstverständlich – eine Hochzeit mit Kleidung aus der Landhausmode. Doch die Klamotten allein machen hier nur einen Teil aus, denn es kommt auch auf die passende Tischdekoration und den Stil der Einladung an. Das ganze Ambiente und „Drumherum“ soll ja schließlich dem Landhausmoden-Style entsprechen. Hervorragend geeignet sind also in jeder Hinsicht Leinenstoffe.

 

Das Hochzeitskleid

Doch zurück zum aller wichtigsten – dem Hochzeitskleid. Die Braut hat zunächst zu entscheiden, ob ihr Kleid eher aus dem Landhausmoden- oder dem Trachtenmetier stammen soll. Das ist letztlich Geschmackssache. Gemeinsam haben alle Kleider eine herrliche Farbenpracht. Sie können kurz ober- oder unterhalb des Knies enden oder bis zum Boden reichen, es gibt sie in den Ausführungen mit oder ohne Schürze und je nach persönlichem Empfinden kann die Braut Dekolleté zeigen oder ein hochgeschlossenes Kleid bzw. eine entsprechende Bluse tragen. So verschieden die Designs sind, so unterschiedlich sind auch die Preisklassen an und für sich, wobei noch einmal ein erhebliche Unterschied besteht zwischen Landhaus- und Trachtenmode. Letztere ist meist um ein ganzes Stück teurer als erstere.

 

Hier verstaubt nichts im Kleiderschrank

Der Vorteil dieser Kleider im allgemeinen ist aber, dass sich die Anschaffung „mehr“ rentiert als bei einem „normalen“ Hochzeitskleid, denn man kann die Trachten- und Landhausstilkleider nach der Hochzeit ohne Weiteres wieder anziehen – zu traditionellen Veranstaltungen ebenso wie zu festlichen Anlässen. Bei herkömmlichen Hochzeitskleidern ist das meist nicht möglich. Für die Herren ist die Auswahl zwar nicht ganz so bunt, aber dennoch sehr schön. Der Bräutigam trägt entweder eine Leder- oder Leinenhose, ein meist schlichtes Leinenhemd und dazu einen feschen Janker.

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