Trachtenschmuck
Zur Tracht gehört der Trachtenschmuck wie zum Oktoberfest die Maß Bier. Doch damit man nicht aussieht wie ein Weihnachtsbaum, sollte man bei der Wahl des Trachtenschmuckes einige Dinge beachten, denn zu jeder Tracht gibt es den dazugehörenden Schmuck. Gerade Deutschland ist als Trachtenland bekannt und auch wenn die Moderne überall Einzuge gehalten hat, gibt es doch einige Gebiete und Regionen, in denen noch eine echte Trachtenkultur gepflegt wird. Dort zeigt man die lokale Tracht mit Stolz, die mit dem passenden Schmuck zu einem echten Blickfang wird. Dabei ist Trachtenschmuck ähnlich wie die Kleidung selbst sehr vielseitig und doch traditionell.
Um den Hals
Beliebt ist zum Beispiel das Kropfband. Es besteht oft aus Spitze oder Samt und kann mit Steinen besetzt sein. Als Anhänger baumelt dort oft ein Herz oder ein Edelweiß. Verziert mit roten Granaten ist es beispielsweise ein Zeichen ewiger Liebe und somit ein ideales Geschenk für die Liebste. Doch neben dem Kropfband gibt es selbstverständlich auch die Halskette, mit der man der Tracht entweder einen eher schlichten oder doch festlichen Charakter verleihen kann. Dazu lassen sich schön verzierte Haarnadeln, entsprechende Ohrringe, Miedernadeln oder gar Diademe kombinieren – je nach dem, zu welchem Anlass die Tracht getragen wird. Ganz wunderbar machen sich auch Charivariketten, die man heute als Bettelarmbänder kennt. An ihnen kann man ganz beliebige, zur Tracht passende Anhänger befestigen.
Männerschmuck
Die Männer tragen zur Lederhose am besten ein Messer oder einen Gamsbart. Elegant wirkt auch eine Taschenuhr, die zusammen mit dem Trachtenhut das Outfit komplett macht. Pflicht sind natürlich auch die Hirschhornknöpfe an der Lederhose oder am Trachtenjanker, eine Gürtelschnalle, das Schultertuch (traditionell in den Farben blau, rot oder grün, bunt oder uni, mit oder ohne Fransen) und die Krawattennadel.
